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Studiengang Systems Engineering (Bachelor of Engineering) |
| Erfolg. In Theorie und Praxis.
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Viele technische Produkte bestehen heute aus einer Vielzahl von elektronischen, mechanischen sowie informations- und kommuni- kationstechnischen Komponenten. Entwicklung, Fertigung und Einsatz solcher Produkte und der damit verbundenen Prozesse erfordern die interdisziplinäre Zusammenarbeit der ingenieur- wissenschaftlichen Gebiete Maschinenbau, Elektrotechnik und Informatik. Das Verständnis ökonomischer Zusammenhänge, soziale Kompetenz und die Fähigkeit, Prozesse zu gestalten und zu realisieren, sind Qualifikationen, die für eine effiziente und erfolgreiche Produktion notwendig sind.Heutige Produkte und Prozesse sind durch eine hohe Komplexität charakterisiert, die zum einen in der Heterogenität und im Umfang der Teilkomponenten begründet ist, zum anderen auf der Dynamik und den vielfachen Wechselwirkungen der Teilprozesse beruht. Derartige technische Systeme müssen von Beginn an als integrierte Systeme geplant werden. Mitarbeiter als Gestalter und Umsetzer solcher Systeme benötigen eine generalisierte Qualifikation in der fachübergreifenden Systementwicklung. Studierende des sechssemestrigen Studiengangs "Systems Engineering" sollen über eine solide Ausbildung in den ingenieurwissenschaftlichen, mathematischen und infor- mationstechnischen Grunddisziplinen verfügen.Im dualen Berufsakademiestudiengang entwickeln die Studierenden durch Projekte, Labore und vor allem durch die praktische Ausbildung in den Unternehmen fächerübergreifende Denk- und Arbeitsweisen. Sie lernen, konventionelle Lösungen zu überdenken und möglichst durch kostengünstigere und leistungsfähigere integrierte Systeme zu ersetzen. Dabei ist die systematische Erfassung, Analyse der Kundenanforderungen die Voraussetzung, kunden- und marktgerechte Produkte in kurzer Zeit liefern zu können und darüber hinaus flexibel auf sich ändernde Anforderungen und Märkte reagieren zu können. Die Herausforderung, dass die Gestaltung von Produktionsprozessen durch Informationsflüsse gesteuert wird, die ihrerseits der Umsetzung und Optimierung von unternehmensinternen und zunehmend unternehmensübergreifenden Geschäftsprozessen dienen, wird im Studiengang Systems Engineering aufgenommen und es werden als Antwort Qualifikationen vermittelt, die ein ganz- heitliches Denken in Prozessen von der Unternehmensstrategie bis zur automatisierungs- technischen Umsetzung vermitteln.
| Schwerpunkte setzen.
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Im Bachelorstudiengang Systems Engineering haben Sie die Möglichkeit, im Wahlpflichtbereich im fünften und sechsten Semester, einen auf die betriebliche Praxis ausgerichteten Profilbereich zu vertiefen. Über Profilbereiche wird sichergestellt, dass Sie aufeinander abgestimmte Wahlpflicht- module belegen. Diese Module beinhalten aktuelle arbeitsmarktrelevante Themen und Frage- stellungen. Hierzu werden u. a. praxisrelevante Fallstudien durchgeführt. Die Wahlpflichtmodule leisten somit einen wesentlichen Beitrag zu einem erfolgreichen Start ins Berufsleben. Die Wahl der Profilfächer erfolgt in Absprache mit Ihrem Partnerunternehmen.AutomatisierungstechnikIn diesem Profilfach lernen Sie die wesentlichen Verfahren der
Automatisierungstechnik kennen und werden mit den wichtigsten
elektronischen Komponenten der Digitaltechnik vertraut gemacht. Sie
erfahren, wie Mikrocomputer in eingebetteten Systemen effektiv
eingesetzt werden können und Sie werden in die Lage versetzt, beim
Entwurf eingebetteter Systeme adäquate Modellierungstechniken und
aktuelle Architekturkonzepte zu nutzen. Nicht zuletzt erwerben Sie
konkrete Projekterfahrung mit dem Einsatz einschlägiger
Programmiersprachen und Entwicklungsumgebungen.KunststofftechnikIn diesem Profilbereich bereitet das Modul „Werkstoffkunde der Kunststoffe“ die Grundlage für die dann folgenden vertiefenden Lehrinhalte. Studierende lernen ausgehend von den Besonderheiten des Werkstoffs Kunststoff die Anforderungen an die Produktentwicklung von Kunststoffprodukten.Sie lernen, wie Formteile aus Kunststoffen (schwerpunktmäßig Thermoplast) zu konzipieren und zu konstruieren sind. Danach folgen Inhalte vom Spritzgießwerkzeug über die Spritzgießprozess bis hin zu Spritzgießverfahren. Die praxisorientierten Inhalte bieten Absolventen einen ausgezeichneten Start für die Karriere in einem kunststoffverarbeitenden Unternehmen oder im Werkzeugbau.
| Studieninhalte.
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Kernstudium- Ingenieurwissenschaften der Mechatronik:
- Elektrotechnik
- Informationstechnik
- Maschinenbau
- Produktions- und Systemtechnik
Automatisierungstechnik - Automatisierungstechnik
- Embedded Systems Software Design
- Embedded Systems Hardware
Kunststofftechnik- Werkstoffkunde und Analytik in der Kunststofftechnik
- Produktgestaltung und Konstruktionstechnik
- Spritzgiesswerkzeug, -techniken und Prozesse
Plus- Management Skills
- Business Communications inkl. Englisch
- Projekt- / Qualitätsmanagement
- Prozessmanagement
- Wissenschaftliches Arbeiten
- Gewerblicher Rechtsschutz
| Auf einem Blick.
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| Abschluss: - Bachelor of Engineering *
Studiendauer: Studienort: Studienübersicht:Zugangsvoraussetzung: - Allgemeine / fachgebundene Hochschulreife, Fachhochschulreife, Meisterprüfung
oder ein vergleichbarer Abschluss (gem. §54 HHG) - Abgeschlossener Ausbildungsvertrag zwischen Unternehmen und Berufsakademie
Partnerunternehmen: *
Der Studiengang wurde durch die ZEvA (Zentrale Evaluations- und
Akkreditierungsagentur Hannover) akkreditiert. Das erforderliche
Akkreditierungsverfahren ist ein Nachweis der Qualität des Studiengangs
hinsichtlich akademischem Niveau, Berufsrelevanz und Akzeptanz am
Arbeitsmarkt.
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