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Hoher Besuch: Staatssekretär Dr. Braun in der BA Nordhessen
Fraktionsvorsitzenden der CDU - Oliver Syring, Bürgermeister der Stadt Bad Wildungen - Volker Zimmermann, Staatssekretär Bundesministerium für Bildung und Forschung - Dr. Helge Braun, Geschäftsführer der BA Nordhessen gGmbH - Prof. Dr. Gerd Umhau, Stadtverordnetenvorsteher - Dr. Edgar Schmal, Studienleiter Fachbereich Informatik / Wirtschaftsinformatik - Dr. Frank Müller, Leiterin des Geschäftsbereiches Gesundheit - Erika Umhau, Wissenschaftlicher Leiter / Geschäftsbereich Gesundheit - Prof. Dr. Roland Matthes und Fachbereichsleiter Informatik - Prof. Dr. Dieter Hofbauer. Photo: Andreas Lang

(vl.) Fraktionsvorsitzenden der CDU - Oliver Syring, Bürgermeister der Stadt Bad Wildungen - Volker Zimmermann,
Staatssekretär Bundesministerium für Bildung und Forschung - Dr. Helge Braun, Geschäftsführer der BA Nordhessen gGmbH -
Prof. Dr. Gerd Umhau, Stadtverordnetenvorsteher - Dr. Edgar Schmal, Studienleiter Fachbereich Informatik / Wirtschaftsinformatik -
Dr. Frank Müller, Leiterin des Geschäftsbereiches Gesundheit - Erika Umhau, Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Geschäftsbereich Gesundheit - Prof. Dr. Roland Matthes und Fachbereichsleiter Informatik - Prof. Dr. Dieter Hofbauer


In der BA kam es in der vergangenen Woche zu einer interessanten Gesprächsrunde. Staatssekretär Dr. Helge Braun (Bundesministerium für Bildung und Forschung) war zu Besuch in der BA und stand für einen intensiven Gedankenaustausch zur Verfügung. Gesprächspartner waren Bürgermeister Volker Zimmermann, der Stadtverordnetenvorsteher Dr. Edgar Schmal, der Vorsitzende der CDU- Stadtratsfraktion, Oliver Syring, sowie Dozenten der BA.

Themen waren die Stellung der Berufsakademien im System der tertiären Bildungseinrichtungen, Finanzierungsfragen und die Weiterentwicklung der BA Nordhessen. Dr. Braun hob den Wert der akademischen Bildungseinrichtung besonders hervor. Er bezeichnete sie als Garant dafür, junge Menschen durch akademische Bildungsangebote in der Region zu halten und neue hinzuzugewinnen. Besonders die Studiengänge im Geschäftsbereich „Gesundheit“ der BA  weisen nach seiner fachmännischen Einschätzung – Dr. Braun ist Arzt und Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Klinikum Gießen - bundesweit einen neuen Weg. Anders als im angloamerikanischen Raum sei in Deutschland noch nicht das „Denken nach Abschlüssen“ sondern nach „Einrichtungen“ verbreitet. Hier befinde sich die gesamte Bildungslandschaft im Umbruch.

Der Geschäftsführer der Berufsakademie Nordhessen legte finanzielle Ungleichgewichte zwischen Berufsakademien und anderen tertiären Bildungseinrichtungen dar. So sei es in Einzelfällen sehr schmerzhaft, dass Studierende der BA nicht Bafög- berechtigt sind. Dr. Braun erklärte hierzu, dass Bafög dafür geschaffen sei bedürftigen Studierenden den Unterhalt sicherzustellen. Diese „Notsituation“ gebe es  jedoch bei BA- Studenten nicht, da sie nach der Definition des BA- Gesetzes gleichzeitig Mitarbeiter eines mit der BA korrespondierenden Partnerunternehmens seien und über diesen Weg der Unterhalt gesichert sei.

Dr. Braun betonte, dass es nach seiner Vorstellung und hier untermauerte er die Vorstellung des Geschäftsführers der BA, wesentlich wichtiger sei, dass in den kommenden Jahren eine Angleichung der Grundsicherung von Studieneinrichtungen geben müsse. Diese Aufgabenstellung sei allerdings nicht Bundeskompetenz, sondern falle in die Zuständigkeit der Länder. Auch die Wirtschaft sei gefordert. Es sei das ausgeprägte Interesse der Unternehmen, auf Grund der hohen Praxisrelevanz Studierende aus dualen Studiengängen  zu gewinnen. Daraus ergebe sich notwendig die Verpflichtung duale Studiengänge mit Studierenden zu füllen. Besonders im Gesundheitsbereich betonte er die erforderliche Professionalisierung, gerade auch im Bereich „Pflege“, da die demografische Entwicklung schon jetzt einen eklatanten Mangel an Arbeitskräften im gesamten Gesundheitsbereich aufzeige. Dr. Braun wünscht der BA alles Gute und hofft auf weiteren Ausbau der BA.

Dienstag, 04 Mai 2010

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